Asien für Einsteiger - Singapur

Eigentlich hätten wir statt nach Bangkok zuerst nach Singapur fliegen sollen. Denn über Singapur sagt man, es ist das Asien für Einsteiger.

Singapur ist so ziemlich der krasseste Gegensatz zu Bangkok, es ist sauber, die Luft ist gut, alles ist grün, es gibt keine Autos die älter als 10 Jahre sind und alles läuft geordnet und gesittet ab. Also gar nicht Asien - like. Und trotzdem, oder gerade deswegen habe ich mich ein bisschen in Singapur verliebt. 

Singapur hat so viel zu bieten, es fiel uns also nicht schwer, die 3 Tage die wir dort verbrachten, zu planen.

 

Um einen Überblick zu bekommen haben wir uns am ersten Tag ein Ticket für den Sightseeing Bus gekauft. Auf mehreren Routen fahren die "Cabrio-Busse" alles Sehenswerte der Stadt ab und nebenbei bekommt man über die bereitgestellten Kopfhörer noch viel Wissenswertes mitgeteilt. So kann man sich gut einen Überblick verschaffen und überlegen, was man sich genauer ansehen möchte.

Eine der Top Sehenswürdigkeiten in Singapur ist sicherlich das Gebiet am Hafen mit dem Hotel Marina Bay Sands. Dieses hat neben dem unglaublich tollen Rooftop Infinity Pool (welcher nur Hotelgästen zugänglich ist) auch eine öffentliche Aussichtsplattform. Diese war für uns natürlich Pflichtprogramm.  Die Aussicht von dort oben ist den ganzen Tag sehenswert. Da es aber keine zeitliche Begrenzung für den Aufenthalt dort gibt, sollte man vor Sonnenuntergang hochfahren und dort dann für 1-2 Stunden bleiben, da die Skyline auch im dunkeln ziemlich beeindruckend ist.

Direkt hinter dem Marina Bay Sands beginnt eine weitere Sehenswürdigkeit - Gardens by the Bay. Hierbei handelt es sich um eine über 100 Hektar große Parkanlage, die auf aufgeschüttetem Land angelegt wurde. Besonders beeindruckend sind die Supertrees, künstliche, bis zu 50 Meter hohe Bäume. Zwischen zwei dieser Bäume gibt es einen Skywalk, der nichts für Menschen mit Höhenangst ist. Gut, dass wir nicht zu diesen gehören.

Am Abend werden die Bäume beleuchtet und es gibt eine Lichtshow, die man nicht verpassen sollte.

Die zwei großen Gewächshauser bzw. Flowerdomes (mit einem künsltich angelegten Regenwald) haben wir bei unserem Besuch in Singapur nicht angesehen. Das machen wir dann beim nächsten Mal.

Was ich an Singapur so faszinierend finde, ist der Gegensatz zwischen neu und alt. Die Skyline von Singapur ist der Wahnsinn und zwischendrin stehen immer noch alte Gebäude aus der Kolonialzeit. Diese sind genauso beeindruckend wie die Viertel Little India und Chinatown. Geht man hier spazieren, hat man nicht mehr das Gefühl, in Singapur zu sein. Plötzlich ändert sich alles: die Menschen, die Gerüche, die Kleidung, die Sprache und das Essen. Also, unbedingt sehenswert!

Mein Fazit zu Singapur: 3 Tage reichen nicht aus, um alles zu sehen, was sehenswert ist. Vielleicht sollte auch das Essen in Singapur mal gesondert erwähnt werden, das ist nämlich ziemlich lecker. Auch wenn es generell nicht so günstig wie in Thailand ist, kann man hier für 2-5 Euro sehr gut essen.

Auf meiner Bucket List stand Singapur ziemlich weit oben und ich bin dankbar, dass ich diesen wundervollen Ort sehen durfte. Ich komme definitiv wieder.


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